Frisches Geld für frische Ideen

Die Gesundheitswirtschaft bietet ein breites Spektrum an Themen für neue Ideen. Für viele offene Fragen gibt es mindestens genauso viele Ideen für eine innovative Gestaltung bzw. neue Ansätze zur Förderung der Gesundheitswirtschaft.
Wir als BioCon Valley® GmbH, dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern, unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Realisierung ihrer innovativen Ideen „Made in MV“.

Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung von Land, Bund und EU, um Ihre Projektidee in die Realität umzusetzen. Hier finden Sie eine Übersicht zu aktuell laufenden Ausschreibungen in der Gesundheitswirtschaft.
Eine umfassende Übersicht zu relevanten Ansprechpartnern, Förderprogrammen, -möglichkeiten und Informationsquellen ist in der von uns herausgegebenen, stets aktuellen Förderbroschüre „Förderinformationen in der Gesundheitswirtschaft“ enthalten. In der im Sommer 2025 frisch überarbeiteten Ausgabe finden Sie vielfältige Angaben zu Fördermöglichkeiten. Alle Informationen wurden aktualisiert und um die seit Jahresbeginn laufenden neuen Programme ergänzt. Hinzu kommen die Unterstützungsmöglichkeiten für Start-ups, KMU und Bestandsunternehmen der größten Branche unseres Bundeslandes.

 

Aktuelles

Bekanntmachungen und Ausschreibungen

Land: Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation

Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV ermöglicht Förderungen für 

  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • Durchführbarkeitsstudien
  • Anmeldung von Schutzrechten
  • Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstützende Dienste
  • Prozessinnovationen und
  • Investitionen infolge von Prozessinnovationen

für kleine, mittlere und große Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie für hochschulen und gemeinnützige Forschungseinrichtungen. Zuwendungsempfänger müssen über eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommen verfüggen. 

Weitere Informationen

Bund: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen nachhaltig gestärkt werden. Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte.

Die Unternehmen können Forschung und Entwicklung als Einzelprojekte durchführen oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. 

Weitere Informationen

Bund: ZIM-Kooperationsprojekte im Rahmen von IraSME

Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Die Antragstellung und Projektförderung in IraSME beruht im Wesentlichen auf den beteiligten nationalen Förderprogrammen (in Deutschland: ZIM-Kooperationsprojekte). Es werden jährlich zwei Ausschreibungsrunden mit Annahmeschluss Ende März und September durchgeführt.

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Bund: Förderung für agrarnahe Start-ups

Ziel der Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist es innovative Ideen in der Landwirtschaft voranzubringen und dadurch die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Agrarwirtschaft zu erhöhen.

Gefördert werden agrarnahe Start-ups in der Frühfinanzierungsphase durch ein Nachrangdarlehen in Verbindung mit einem Zuschuss in Form eines Innovationsgutscheins. Die Fördermittel stammen aus dem Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion sind von der Förderung ausgenommen.

Zuwendungsfähig sind grundsätzlich alle Ausgaben, die der Festigung und Weiterentwicklung des Unternehmens in der Frühfinanzierungsphase dienen. Dazu zählen etwa Ausgaben für Personal, Betriebsmittel, Mieten, Lizenzen, Markterschließung oder Weiterentwicklung. Ausgaben sind grundsätzlich nur bis zu einer angemessenen (marktüblichen) Höhe förderfähig. Die Rentenbank beurteilt fallspezifisch die Angemessenheit der Beträge.

Weitere Informationen

Bund: Förderung von Projekten zum Thema „KMU-innovativ: Bioökonomie“

Kurzbeschreibung

Das BMBF verfolgt mit der Fördermaßnahme das strukturelle Ziel, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie insbesondere für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Das Ziel der neuen BMBF-Maßnahme ist die Förderung technologisch anspruchsvoller Projekte, die auf die effiziente und nachhaltige Nutzung von biologischem Wissen, nachwachsenden Ressourcen sowie Nebenerzeugnissen und Reststoffen aus Produktionsprozessen zielen. Im Fokus stehen die Entwicklung und Herstellung zukunftsweisender Produkte und Verfahren unter Minimierung umweltschädlicher Emissionen (Dekarbonisierung) und Abfälle bzw. deren Rückführung in natürliche Kreisläufe oder Wertschöpfungsketten sowie Arbeiten zu Dienstleistungen in diesen Gebieten.

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die im umfassenden Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind.

Antragsberechtigt sind KMU und Mittelständische Unternehmen (bis 1.000 MA/100.000 Euro Jahresumsatz). Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Großunternehmen antragsberechtigt.

Bewerbungsfrist: jeweils 15.04. und 15.10. (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Projekten zum Thema „Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen – Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen“

Kurzbeschreibung

Mit der vorliegenden Förderrichtlinie möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) an sich wandelnde rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen heranführen und sie bei klinischen Validierungen medizintechnischer Lösungen unterstützen. Dadurch soll die schnelle Überführung von Innovationen in die Versorgung gefördert und das späte Ausfallrisiko für Investitionen in Forschung und Entwicklung gesenkt werden.

Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sind Projekte im Bereich klinischer Validierung, die dem Nachweis der Sicherheit und Leistungsfähigkeit innovativer Medizinprodukte der Risikoklassen IIa, IIb und III bzw. In-Vitro-Diagnostika der Risikoklassen B, C und D sowie der Etablierung relevanter Prozesse und Qualifikationen im Unternehmen hinsichtlich der klinischen Validierung dienen, förderfähig. Gegenstand der Förderung sind Vorhaben, in denen medizintechnische Innovationen signifikante Verbesserungen in der Patientenversorgung erwarten lassen. 

Antragsberechtigt sind KMU. KMU im Sinne der Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen.

Bewerbungsfrist: Bewerbungen sind jederzeit möglich (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Weitere Informationen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene

Förderinformationen auf Landesebene

(Online-) Förderfibel MV

Beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern finden sich alle Fördermöglichkeiten des Landes. Über eine Suchmaske werden passgenaue Förderungen für Ihr Vorhaben gefiltert.

Förderfinder

Unternehmens-Hotline des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV

Die Unternehmens-Hotline stellt eine Schnittstelle zwischen ratsuchenden, kleinen und mittelständischen Unternehmen und dem Wirtschaftsministerium dar. Die Schwerpunktthemen sind vor allem Voraussetzungen für Fördermittelgewährung, geeignete Anlaufstellen (Zuständigkeiten, Ansprechpartner), Vorgehen bei betrieblicher Neugründung bzw. Unternehmensnachfolge und Qualifizierung. Ratsuchende können sich gezielt zu allen Fragen der Wirtschaftsförderung informieren und Unterstützung erhalten. Dies gilt für Unternehmer, Existenzgründer, Privatpersonen, Berater und Kommunen gleichermaßen.

Unternehmens-Hotline

Europaportal Mecklenburg-Vorpommern

Das Europaportal MV liefert Informationen zur Rolle der EU für Mecklenburg-Vorpommern und die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Darüber hinaus existiert eine Informationsplattform zu den EU-Förderinstrumenten, inkl. eines Katalogs zur Suche nach EU-Fördermitteln.

Europaportal MV

Weitere Ansprechpartner

TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH

Die TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH ist langjähriger Projektträger des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern. Als beliehenes Unternehmen ist die TBI unter der Fachaufsicht des Referates Technologie für die Förderprogramme in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation des Landes verantwortlich.

TBI GmbH


Landesförderinstitut M-V

Das Landesförderinstitut MV (LFI) ist der zentrale Förderdienstleister des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Förderung von Investitionen und Modernisierungen im Bereich der Wirtschaft und Infrastruktur. Im Auftrag des Landes setzt das LFI zahlreiche Förderprogramme im Wege der Zuschuss- und Darlehensförderung um. Im Fokus stehen dabei die Wirtschaft, der Wohnungs- und Städtebau, Umwelt und Energie sowie die Landwirtschaft. Das LFI ist Ansprechpartner für Privatpersonen, Unternehmen, Investoren und Kommunen. Über den Förderfinder des LFI können online aktuelle Förderprogramme recherchiert werden.

Landesförderinstitut MV


Enterprise Europe Network M-V

Die Europäische Kommission hat das europaweite Netzwerk „Enterprise Europe Network“ (EEN-MV) mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken. Neben der Bereitstellung von Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen auf europäischer Ebene, berät EEN-MV zu EU-Förderprogrammen und Finanzierungsinstrumenten.

Enterprise Europe Network M-V


[1] Beliehene Projektträger sind befugt, Förderentscheidungen nicht nur vorzubereiten, sondern sie innerhalb bestimmter fachlicher Vorgaben selbst zu treffen.

Förderinformationen auf Bundesebene

Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Die Förderdatenbank des Bundes steht damit als zentrale Informationsquelle sowohl für Privatpersonen wie Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung.

Förderdatenbank des Bundes

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

Die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Auf diese Weise haben Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere), Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen einfachen Zugang zu Informationen über Fördermöglichkeiten des Bundes, der Länder und der EU.

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes


Themenspezifische Informationen und aktuelle Förderbekanntmachungen finden Sie unter:

Förder- und Finanzierungsberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

In der Auskunftsstelle für Ratsuchende erhalten Sie schnell und unbürokratisch Informationen zu den Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der EU für Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen. Die Auskünfte schließen Angaben zu Verfahrenswegen zur Erlangung von Fördermitteln, Anlaufstellen und Konditionen der Förderprogramme ein.

Nach Terminvereinbarung können Existenzgründer und Investoren kostenlose Informationen über die Fördermöglichkeiten auch im persönlichen Gespräch erhalten.

Darüber hinaus liefert das Infotelefon zu Mittelstand und Existenzgründung Informationen über Förderprogramme für Existenzgründerinnen und -gründer sowie für kleine und mittelständische Unternehmen und ebenso zu Hilfen für Selbstständige und Existenzgründerinnen und -gründer (z. B. Erstellung Businessplan, Anmeldungen und Genehmigungen, Finanzierung, soziale Absicherung). Darüber hinaus können Informationen zum Handwerks- und Gewerberecht sowie zu Beratungs- und Coachingangeboten abgerufen werden.

Um die Innovationsbereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken, hilft das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Reihe passgenauer Förderprogramme, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Die Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg“ gibt einen kompakten Überblick über die Programme, Leistungen und Ansprechpersonen.

Informationsbroschüre "Von der Idee zum Markterfolg" (Stand Juli 2020)

Förderkataloge zu Förderprojekten des Bundes

Der ministerienübergreifende Förderkatalog des Bundes eine öffentlich verfügbare Datenbank mit mehr als 110.000 abgeschlossenen und laufenden Vorhaben der Projektförderung des Bundes. Der Datenbestand enthält u. a. geförderte Projekte der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Wirtschaft und Energie (BMWi), für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Darüberhinaus existiert ein spezifischer Förderkatalog des Bundes zu geförderten Projekten des BMBF in der Gesundheitsforschung.

Förderkatalog des Bundes

Förderkatalog zu geförderten Projekten in der Gesundheitsforschung

Fördermaßnahmen des Bundes

KMU innovativ

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Spitzenforschung im deutschen Mittelstand. 

KMU-innovativ ist in Technologiefeldern integriert, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind, darunter u.a.


 
Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung

Seit dem 01.01.2020 ist es für Unternehmen möglich die F&E-Aufwände steuerlich geltend zu machen. Die Forschungszulage ist ein steuerliches Förderinstrument der Bundesregierung. Sie unterstützt Forschung und Entwicklung in Deutschland. Unternehmen erhalten maximal 500.000 Euro pro Jahr. Das Forschungsthema ist dabei nicht eingegrenzt.

Innovationsfonds Der von der Bundesregierung aufgelegte Innovationsfonds zielt auf die Förderungen neuer Versorgungsformen, die bisher nicht Teil der Regelversorgung sind und Versorgungsforschungsprojekte, die eine Verbesserung der bestehenden Versorgung versprechen. Übergeordnetes Ziel des Innovationsfonds ist damit eine qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) eine Teilfinanzierung für aussichtsreiche Technologieprojekte an, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen nachhaltig zu unterstützen. Das Programm ist technologie-, themen- und branchenoffen.

Gefördert werden Einzel-, Kooperationsprojekte, Kooperationsnetzwerke und internationale Kooperationsprojekte.

Förderinformationen auf EU-Ebene

Infoblätter der Nationalen Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt

Um viele Fragen zur komplexen Antragstellung im Cluster 6 von Horizont Europa zu beantworten, hat die Nationale Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt eine Serie an Flyern zu verschiedenen Themen, wie internationale Kooperation, Reserveliste, Lump Sum, Multi-Actor Approach oder Partnersuche herausgegegeben. Weitere Flyer werden nach und nach ergänzt. 

Weitere Informationen

Funding and Tenders - Portal der EU

Das Funding- & Tenders-Portal ist der Einstiegspunkt und der einheitliche elektronische Datenaustauschbereich für Förderprogramme, die von der Europäischen Kommission und anderen EU-Einrichtungen verwaltet werden. Über das Portal kann nach aktuellen Förderprogrammen gesucht werden und gleichzeitig die entsprechende Bewerbung für diese Ausschreibungen erfolgen.

Funding and Tenders - Portal der EU

Horizon Europe

Horizon Europe ist das EU-Rahmenprogramm für Forschung & Innovation für die Jahre 2021-2027 mit einem Budget von 95,5 Milliarden Euro.

Seine übergreifenden Ziele sind:

  • Stärkung der wissenschaftlichen und technologischen Grundlage der EU, unter anderem durch die Entwicklung von Lösungen für den grünen und den digitalen Wandel
  • Beitrag zur Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung
  • Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum durch Unterstützung von FuI vom Entwurf bis zur Vermarktung

Horizon Europe

Gsundheit

Im Fokus der Förderung stehen Beiträge zu besserem Verständnis, Therapie, Management und Prävention von Erkrankungen sowie zur Verbesserung von Gesundheitsversorgung und Pflege. 
Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und UmweltFür Europa ist es entscheidend, seine natürlichen Ressourcen effizienter und nachhaltiger zu nutzen. FuI-Aktivitäten im Bereich Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt werden hier einen wichtigen Beitrag leisten.

 

EU4Health Programm

Das Programm EU4Health wurde als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ins Leben gerufen und soll die Krisenvorsorge der EU verstärken. In der Pandemie zeigte sich, wie verletzbar unsere nationalen Gesundheitssysteme sind. Die Gesundheitssysteme sollen durch Maßnahmen des Programms stärker, widerstandsfähiger und zugänglicher werden, um auch langfristigen Gesundheitsgefahren begegnen zu können. Es ist eines der wichtigsten Instrumente auf dem Weg zur europäischen Gesundheitsunion.

Seine übergreifenden Ziele sind:

  • Gesundheit in der EU verbessern und fördern
    • Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung, vor allem bei Krebs
    • Gesundheitsinitiativen und Zusammenarbeit auf internationaler Ebene
  • Schutz von Menschen
    • Prävention, Vorsorge und rasche Reaktion hinsichtlich grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren
    • Ergänzung der nationalen Lagerbestände mit unentbehrlichen krisenrelevanten Produkten
    • Einrichtung einer Reserve von ärztlichem, Gesundheits- und Unterstützungspersonal
  • Zugang zu Arzneimitteln, Medizinprodukten und krisenrelevanten Produkten
    • Gewährleistung, dass diese Produkte zugänglich, verfügbar und bezahlbar sind
  • Ausbau der Gesundheitssysteme
    • Verbesserung von Gesundheitsdaten, digitalen Instrumenten und Diensten; Digitalisierung der Gesundheitssysteme
    • Erleichterung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung
    • Entwicklung und Durchsetzung des EU-Rechts im Gesundheitsbereich sowie faktengestützte Entscheidungsfindung
    • Abstimmung zwischen nationalen Gesundheitssystemen

EU4Health

Europäischer Innovationsrat (EIC)

Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) soll Innovationen auf EU-Ebene gezielter unterstützen. Der EIC fasst mit dem EIC Pathfinder, dem EIC Transition, dem EIC Accelerator, den EIC Challenges sowie den EIC-Preisen wichtige EU-Instrumente zur Innovationsförderung unter einem Dach zusammen. Im EIC Accelerator können kleine und mittlere Unternehmen neben einer Finanzhilfe in Form einer Zuwendung auch Beteiligungskapital beantragen. 

EIC in Horizon Europe


Überblick über die EIC Instrumente
EIC Pathfinder

Visionäre Ideen bereiten den Weg für zukünftige Technologien. Mit dem EIC Pathfinder sollen radikal neue Technologien umgesetzt werden, die das Potential haben, ganz neue Märkte zu schaffen. Dazu werden exzellenzorientierte, visionäre und risikoreiche Projekte, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden, gefördert. Der EIC Pathfinder fördert interdisziplinäre Forschung und Entwicklung

EIC AcceleratorDer EIC Accelerator richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die disruptive, hochrisikoreiche Innovationen mit großem Marktpotenzial entwickeln. Angesprochen sind in erster Linie Unternehmen, die über ein hohes Wachstumspotenzial verfügen und europäisch beziehungsweise international agieren. Der EIC Accelerator richtet sich ausschließlich an Einzelantragsteller
EIC TransitionMit dem EIC Transition sollen vielversprechende Ergebnisse aus dem EIC Pathfinder und dem European Research Council (ERC) Proof of Concept weiterentwickelt werden. Der EIC Transition zielt darauf ab, sowohl die Technologie als auch die Geschäftsidee reifen zu lassen.
EIC PreiseDie EIC-Preise sollen dazu beitragen, neuartige, wegweisende Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln, neue Akteure einzubinden und neue „Communities“ aufzubauen. Der Fokus liegt auf der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen durch zukunftsweisende technologische Innovationen.
Business Acceleration ServicesAlle vom EIC unterstützten Projekte und Unternehmen erhalten Zugang zu Coaching, Mentoring, Partnering und anderen EIC Business Acceleration Services.
European Innovation EcosystemsSpezifische Unterstützung der Akteure des Innovationsökosystems zur europaweiten Zusammenarbeit.

 

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut - EIT Health

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) ist eine unabhängige Einrichtung der EU zur Stärkung der Innovationsfähigkeit Europas. Mit der Förderung von innovativen Unternehmen und Unternehmensgründungen spielt das EIT eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Ziele der EU, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze zu schaffen.

Das EIT fördert unternehmerisches Talent und unterstützt neue Ideen, indem es Akteure des „Wissensdreiecks“ aus Wirtschaft, Bildung und Forschung zusammenbringt und ihnen die Möglichkeit bietet, dynamische grenzüberschreitende Partnerschaften in Form von Kooperationen einzugehen.

EIT Health dient der Verbesserung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger Europas sowie der Nachhaltigkeit von Gesundheits- und Sozialfürsorgesystemen. EIT Health wird vom EIT unterstützt.

Das EIT Health Germany vereint 29 Partner aus Deutschland und der Schweiz, um Innovatoren und Unternehmer zu unterstützen und Gesundheitsinnovationen durch Matchmaking, Training und Mentoring und Zugang zu Finanzmitteln zu fördern.

Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

EIT Health

EIT Health Germany

 

European Research Coordination Agency - EUREKA

EUREKA (European Research Coordination Agency) unterstützt und begleitet Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der Umsetzung grenzüberschreitender und marktorientierter Forschungskooperationen zu innovativen Themen.

Technologieübergreifend, marktorientiert und dezentral stellt EUREKA eine wichtige Ergänzung zu den Forschungsprogrammen der Europäischen Union dar. EUREKA vernetzt die in Europa vorhandenen finanziellen und fachlichen Ressourcen miteinander, um den Zugang zu Fördermitteln zur Umsetzung europäischer Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu vereinfachen. Die Finanzierung erfolgt nicht aus einem zentralen Budget, sondern durch nationale oder regionale Finanzierungsprogramme der Mitgliedsländer oder über eigene Mittel.

Zentrale Projektdatenbank beim EUREKA-Sekretariat Brüssel

Deutsches EUREKA-Büro

 

Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung - COST

COST fördert die Vernetzung von Forschenden aus europäischen Staaten zu einem von ihnen festgelegten innovativen Thema. Es finanziert verschiedene COST-Netzwerkaktivitäten innerhalb der einzelnen Netzwerke. COST-Aktionen sind interdisziplinäre Wissenschafts- und Technologienetzwerke, die grundsätzlich thematisch offen sind. Der Bottom-up-Ansatz ermöglicht die freie Wahl von Themen, in denen Forschungsbedarf erkannt wird. 

Forschende aus mindestens sieben COST-Mitgliedstaaten müssen sich an der Antragstellung beteiligen. Die eigentlichen Forschungsarbeiten werden auf nationaler Ebene durchgeführt, finanziert und innerhalb der Aktion koordiniert. Die Unterstützung durch COST besteht in der Finanzierung der Kosten, die mit der Organisation und Durchführung einer Aktion zusammenhängen. Dazu gehören Publikationen, Workshops, Seminare und kurze Studienaufenthalte. COST-Aktionen sind während ihrer 4-jährigen Laufzeit offen für weitere Mitglieder.
COST Europe

COST Deutschland

Wettbewerbe und Preise

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