Von der Projektidee zur Umsetzung

Die Gesundheitswirtschaft bietet ein breites Spektrum an Themen von der Biotechnologie bis hin zur Fachkräftesicherung im Bereich der Pflege. Für viele offene Fragen gibt es mindestens genauso viele Ideen für eine innovative Gestaltung bzw. neue Ansätze zur Förderung der Gesundheitswirtschaft.

Wir als BioCon Valley® GmbH, das Netzwerk der Gesundheitswirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern, unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen bei der Realisierung Ihrer innovativen Ideen „Made in MV“. 

Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung auf landes-, bundes- und EU-Ebene um Ihre Projektidee in die Realität umzusetzen. Hier finden Sie eine Übersicht aktuell laufenden Ausschreibungen im Bereich Gesundheitswirtschaft. Eine vollständige Übersicht zu relevanten Ansprechpartnern, Förderprogrammen, -möglichkeiten und Informationsquellen im Bereich der Gesundheitswirtschaft finden Sie in unserer Förderbroschüre!

Aktuelles

Bekanntmachungen und Ausschreibungen

Bund: Eurostars 3 Förderprogramm für innovative KMU

Zuwendungszweck dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 ist die Förderung von multilateralen Projektkooperationen, in denen neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ von EUREKA bestimmen die Konsortien flexibel über die Projektinhalte und die Konsortialzusammensetzung. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse der geförderten Projekte spätestens zwei Jahre nach Projektende als Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen auf dem Markt sind. Für den Bereich Biomedizin/Medizin sollte maximal zwei Jahre nach Projektende der Beginn der klinischen Studien erfolgen. Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland, im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), in der Schweiz oder einem anderen Eurostars 3 Teilnehmerland genutzt werden. Eurostars 3 ein besonders niederschwelliges Instrument für KMU dar und ist geeignet, das Know-how und die Ressourcen der KMU in multilateralen Kooperationsprojekten zu bündeln

Die Ziele dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 sind:

  • Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit innovativer KMU
  • Stärkung des europäischen Binnenmarktes
  • Kooperative Lösung länderübergreifender Herausforderungen

Antragsberechtigt sind:

  • KMU: „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen. 5 Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO im Rahmen des schriftlichen Antrags. Großunternehmen können sich auf eigene Kosten an einem Projekt beteiligen, erhalten jedoch keine Förderung.
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern sie mit mindestens einem KMU in Deutschland in einem Eurostars 3-Projekt kooperieren.

Nächster Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen ist der 04. November 2021.

Bekanntmachung

Bund: KI-basierte Assistenzsysteme für prozessbegleitende Gesundheitsanwendungen

Kurzbeschreibung

Zweck der Bekanntmachung ist die Förderung innovativer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu interaktiven Assistenzsystemen, die Prozesse in der klinischen Gesundheitsversorgung mit Methoden der künstlichen Intelligenz unterstützen.

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Projekte, die eine technologische oder soziale Innovation unter Einbezug von Interaktionstechnologien und Methoden der künstlichen Intelligenz entwickeln. Diese Innovation muss geeignet sein, Prozesse in klinischen Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen und zu verbessern.

  • Unterstützung und Entlastung von medizinischem Personal bei komplexen Problemstellungen oder sich wiederholenden Aufgaben und effizientere Gestaltung organisatorischer Abläufe
  • Steigerung der Behandlungs- und Prozessqualität sowie die Erhöhung der Zufriedenheit von Patient:innen und klinischem Personal
  • medizinische Informations- und Aufklärungsprozesse interaktiv durch Methoden der künstlichen Intelligenz unterstützen
  • Optimierung von Usability und User Experience von Gesundheitsanwendungen zum Zwecke der Steigerung der Adhärenz und Reduzierung der kognitiven Last bei Nutzung

Die in den Projekten entwickelten Innovationen müssen mindestens eines der nachfolgenden Anwendungsfelder adressieren, dabei deutlich über den gegenwärtigen Stand von Forschung und Entwicklung hinausgehen und einen erheblichen Mehrwert für Nutzende aufweisen:

  • Interaktive KI-basierte Assistenzsysteme zur Verbesserung klinischer, organisatorischer oder administrativer Prozesse in Krankenhäusern oder Behandlungszentren
  • KI-basierte (teil-)automatisierte Anwendungen, die medizinische Dokumentationsprozesse im Sinne einer effektiven und qualitätsgesicherten Dokumentation unterstützen und damit medizinisches Personal entlasten
  • Interaktive Systeme der künstlichen Intelligenz für den „Smart Operating Room“
  • Intelligente Interaktionssysteme für die Unterstützung des Behandlungsprozesses bei Traumapatient:innen
  • Interaktive KI-basierte Gesundheitsanwendungen für einen möglichst nahtlosen Behandlungsprozess beim Übergang von der stationären in die ambulante Versorgung
  • Interaktive KI-basierte (Sprach-)Dialogsysteme zum Zwecke der medizinischen Informationsbereitstellung und Wissensvermittlung sowie zur Steigerung der Gesundheitskompetenz

In zwei Informationsveranstaltungen am 16. August und 15. September 2021 wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) interessierten Einreichern die Gelegenheit geben, sich über die inhaltliche Ausrichtung und Fördervoraussetzungen der Bekanntmachung zu informieren. 

Bewerbungen sind möglich zwischen: 05. Juli 2021 bis 30. September 2021

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Forschungs- und Technologievorhaben zur Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung (29.04.2021)

Kurzbeschreibung

Ziel der Richtlinie des Förderprogramms für Forschungs- und Technologievorhaben zur Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung (Innovative Schutzausrüstung) ist es, Anreize für verstärkte Innovationstätigkeit bei der Produktion von Schutzausrüstung zu setzen. Dies umfasst persönliche Schutzausrüstung sowie medizinische Schutzausrüstung. 

Das Programm adressiert folgende Förderschwerpunkte:

  • Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit
  • Funktionalität, Erschließung neuer Bedarfsbereiche
  • Automatisierung und Digitalisierung der Produktion und Dienstleistungen
  • Beitrag zur Effizienz der Nationalen Reserve
  • Standardisierung, Prüf- und Zertifizierung

Das Förderprogramm Innovative Schutzausrüstung adressiert mit seinen fünf Förderschwerpunkten gewerbliche Unternehmen (KMU, Großunternehmen) und Forschungseinrichtungen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Bewerbungsfrist: 31.12.2021

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Projekten zum Thema „START-interaktiv: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ (29.04.2021)

Kurzbeschreibung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will das Ideen-/Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zu interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität stärken und für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar machen. Dazu werden zwei Ansätze verfolgt. Zum einen sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams bereits an Hochschulen und ­Forschungseinrichtungen verbessert werden (Modul 1). Zum anderen sollen bereits gegründete junge Start-ups bei risikoreicher vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung (FuE) passgenau gefördert werden (Modul 2).

Gefördert werden FuE-Vorhaben aus dem Bereich der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, deren Forschungsthemen in den folgenden zwei Forschungsfeldern des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation“ liegen:

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Anwendungen im Bereich der industriellen Produktion sind nicht Gegenstand dieser Richtlinie.

Gefördert werden in Modul 1 Innovationen der interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen in Form von Einzelvorhaben. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um den Reifegrad der aktuellen Ergebnisse zu erhöhen. Die ­eigentliche Unternehmensgründung ist nicht Bestandteil der Förderung. Antragsberechtigt bei Modul 2 sind Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. 

Bewerbungsfrist: jeweils 15.01. und 15.07. (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Bund: Förderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen für die industrielle Bioökonomie (16.12.2020)

Kurzbeschreibung

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche bioökonomische Produkte und Verfahren im Labormaßstab entwickelt, mit denen fossile Rohstoffe, in vielen Fällen unter Nutzung biologischer Rest- und Abfallstoffe, ersetzt, Treibhausgasemissionen minimiert und Beiträge zur Erschließung neuer Wertschöpfungsketten geleistet werden konnten. Ziel ist es nun, die zugrundeliegenden innovativen Prozesse im industriellen Maßstab breit umzusetzen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt daher mit seinem Förderprogramm Industrielle Bioökonomie den Transfer bioökonomischer Produkte und Verfahren in die industrielle Praxis.

Gefördert werden bei Nutzung und Bau von Demonstrationsanlagen für die industrielle Bioökonomie die Skalierung innovativer Prozesse zur praxisnahen Erprobung und Optimierung im Rahmen von zwei Fördermodulen.

Modul A: Nutzung existierender öffentlicher oder privater Multi-Purpose-Anlagen in Deutschland sowie in Europa zur Erprobung und Weiterentwicklung eigener Verfahren der industriellen Bioökonomie
Modul B: Vorbereitende Tätigkeiten für die Errichtung unternehmenseigener Single-use-Demonstrationsanlagen der industriellen Bioökonomie

Das Modul A adressiert Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen (KMU) sowie mittelständische Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten und in Ausnahmefällen auch Großunternehmen. Forschungseinrichtungen können als Kooperationspartner von Unternehmen mitwirken. Das Modul B richtet sich an gewerbliche Unternehmen jeder Größe. Die Unternehmen können allein oder auch zusammen mit Forschungseinrichtungen im Konsortium Anträge einreichen.

Bewerbungen für die zweite Ausschreibungsrunde sind möglich zwischen: 26. Mai 2021 bis 30. Juni 2021

Weitere Ausschreibungsrunden sind bis 2024 vorgesehen.

Informationen zur aktuellen Ausschreibungsrunde

Förderrichtlinie

Bund: Förderung von Projekten für die grenzüberschreitende Vernetzung und Entwicklung von Projektvorschlägen für Verbundvorhaben des EU-Rahmenprogramms Horizon Europe (09.04.2021)

Kurzbeschreibung

Zweck der Förderrichtlinie ist, deutsche Akteure dabei zu unterstützen, gemeinsam mit Forschungspartnern Projektvorschläge für Verbundvorhaben für die thematischen Cluster im Bereich „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“ (u.a. Gesundheit und Bioökonomie) von Horizont Europa zu erarbeiten. Ebenso soll die gemeinsame Erarbeitung von Projektvorschlägen für Verbundprojekte innerhalb Europäischer Partnerschaften, die dem zweiten Pfeiler von Horizont Europa thematisch zuzuordnen sind, unterstützt werden.

Gefördert werden Einzelvorhaben für die Sondierung, den Auf- und Ausbau von themenspezifischen Konsortien und die Zusammenarbeit an der Entwicklung der Vorschläge für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch den Antragsteller als geplantem Koordinator gesteuert werden.

Antragsberechtigt sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, KMU, Kommunen und kommunale Unternehmen, die die Zuwendungszwecke und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. 

Bewerbungsfrist: jeweils 31. Januar, 31. Mai, 30. September (Der erste Einreichtermin ist der 31. Mai 2021, der letzte Einreichtermin ist der 30. September 2023.)

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften: „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“ (18.02.2021)

Kurzbeschreibung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt seit vielen Jahren im Rahmen der Projekt­förderung die Qualifizierung des Nachwuchses für die Bioökonomie, sowohl für einen akademischen Werdegang als auch für erfolgreiche Karrierewege in der Wirtschaft. Ziel der neuen Förderinitiative „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“ ist es, mithilfe des wissenschaftlichen Nachwuchses neuartige Anwendungsfelder und innovative Anwendungen für die Bioökonomie aufzuzeigen, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke von Beginn an stringent mitgedacht wird.

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI-Vorhaben) von Nachwuchsgruppen aus den Natur-, Informationstechnologie- und Ingenieurwissenschaften an Hochschulen, außerhochschulischen Forschungseinrichtungen sowie an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. 

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). 

Bewerbungsfrist: jeweils 15.07.2021, 15.07.2022 und 15.07.2023

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Projekten zum Thema „KMU-innovativ: Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ (28.01.2021)

Kurzbeschreibung

Das BMBF verfolgt mit der Fördermaßnahme das strukturelle Ziel, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von KMU zu unterstützen und ihr Ideen-/Innovationspotenzial für Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzbar zu machen. Durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern in Verbundprojekten erhalten KMU Zugang zu aktuellen wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen und können diese in ihre eigenen Aktivitäten einbringen. Auch eine verstärkte Kooperation mit anderen Unternehmen und StartUps kann KMU helfen, Innovationen zu entwickeln und später zu kommerzialisieren.

Die Fördermaßnahme ist Teil der neuen Hightech-Strategie „Innovationen für Deutschland“ der Bundesregierung.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind.

Gefördert werden Vorhaben aus dem breiten Themenspektrum des Forschungsprogramms „Miteinander durch Innovation: Forschungsprogramm Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität“ :

  • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege
  • Lebenswerte Räume: smart, nachhaltig und innovativ

Antragsberechtigt sind KMU und Mittelständische Unternehmen (bis 1.000 MA/100.000 Euro Jahresumsatz). Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften (für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten) antragsberechtigt. Einzel- und Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen.

Bewerbungsfrist: jeweils 15.04. und 15.10. (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Projekten zum Thema „KMU-innovativ: Bioökonomie“ (08.05.2020)

Kurzbeschreibung

Das BMBF verfolgt mit der Fördermaßnahme das strukturelle Ziel, das ­Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie insbesondere für erstantragstellende Unternehmen attraktiver zu gestalten. Das Ziel der neuen BMBF-Maßnahme ist die Förderung technologisch anspruchsvoller Projekte, die auf die effiziente und nachhaltige Nutzung von biologischem Wissen, nachwachsenden Ressourcen sowie Nebenerzeugnissen und Reststoffen aus Produktionsprozessen zielen. Im Fokus stehen die Entwicklung und Herstellung zukunftsweisender Produkte und Verfahren unter Minimierung umweltschädlicher Emissionen (Dekarbonisierung) und Abfälle bzw. deren Rückführung in natürliche Kreisläufe oder Wertschöpfungsketten sowie Arbeiten zu Dienstleistungen in diesen Gebieten.

Gegenstand der Förderung sind innovative Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die im umfassenden Sinne dem Bereich der Bioökonomie zuzuordnen sind.

Antragsberechtigt sind KMU und Mittelständische Unternehmen (bis 1.000 MA/100.000 Euro Jahresumsatz). Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Großunternehmen antragsberechtigt.

Bewerbungsfrist: jeweils 15.04. und 15.10. (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Bund: Richtlinie zur Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften „GO-Bio initial“ (26.11.2019)

Kurzbeschreibung

Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Hinsichtlich des Transfererfolgs sind lebenswissenschaftliche Forschungsprojekte mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert – darunter lange Entwicklungszeiten, großes Ausfallrisiko, regulatorische Hürden und hoher Kapitalbedarf. Daher ist es von besonderer Bedeutung, potenzialträchtige Ideen frühzeitig zu erkennen, geeignete Persönlichkeiten als Treiber zu finden und die Ideen ab initio markt- und bedarfsgerecht zu entwickeln.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Im Kernmodul der Fördermaßnahme werden dazu Forschungs- und Entwicklungsprojekte als Einzel- oder Verbundvorhaben gefördert, während in einem Zusatzmodul transferorientierte Strukturvorhaben unterstützt werden können, die neuartige experimentelle Konzepte zur Gestaltung des FFE verfolgen.

Als Einreicher, Leiter oder Teammitglieder der geförderten Forschungsprojekte im Rahmen des Kernmoduls kommen insbesondere Personen infrage, die sich in einer beruflichen Orientierungs- oder Umorientierungsphase befinden, d. h. einerseits Masteranden, Doktoranden oder Postdoktoranden, die sich eine Karriere abseits des klassischen Wissenschaftssystems vorstellen können (z. B. in einer Ausgründung oder der Industrie), und andererseits Berufserfahrene, die noch einmal etwas Neues wagen wollen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. 

Bewerbungsfrist: jeweils 15.02. (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Projekten zum Thema „KMU-innovativ: Medizintechnik“ (19.09.2018)

Kurzbeschreibung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben mit starkem Versorgungs- und Anwendungsbezug in Form von einzelbetrieblichen Vorhaben (Einzelprojekte) oder Kooperationsprojekten zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und klinischen Partnern (Verbundprojekte) zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren für die Gesundheitsversorgung.

Antragsberechtigt sind KMU und Mittelständische Unternehmen (bis 1.000 MA/100.000 Euro Jahresumsatz). Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Klinikeinrichtungen antragsberechtigt.

Bewerbungsfrist: jeweils 15.04. und 15.10. (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Bund: Förderung von Projekten zum Thema „Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen – Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen“ (17.07.2018)

Kurzbeschreibung

Mit der vorliegenden Förderrichtlinie möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) an sich wandelnde rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen heranführen und sie bei klinischen Validierungen medizintechnischer Lösungen unterstützen. Dadurch soll die schnelle Überführung von Innovationen in die Versorgung gefördert und das späte Ausfallrisiko für Investitionen in Forschung und Entwicklung gesenkt werden.

Im Rahmen dieser Förderrichtlinie sind Projekte im Bereich klinischer Validierung, die dem Nachweis der Sicherheit und Leistungsfähigkeit innovativer Medizinprodukte der Risikoklassen IIa, IIb und III bzw. In-Vitro-Diagnostika der Risikoklassen B, C und D sowie der Etablierung relevanter Prozesse und Qualifikationen im Unternehmen hinsichtlich der klinischen Validierung dienen, förderfähig. Gegenstand der Förderung sind Vorhaben, in denen medizintechnische Innovationen signifikante Verbesserungen in der Patientenversorgung erwarten lassen. 

Antragsberechtigt sind KMU. KMU im Sinne der Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen.

Bewerbungsfrist: Bewerbungen sind jederzeit möglich (laufende Ausschreibung)

Bekanntmachung

Preise und Wettbewerbe

Wettbewerb Operationelle Gruppen regionale Wertschöpfung im Ökolandbau (EIP)

Das Landwirtschaftsministerium MV ruft zur Gründung von Operationellen Gruppen (projektbezogenen Zusammenschlüssen von Landwirtschaftsbetrieben und deren Partner) auf, die innovative Lösungen für die regionale Vermarktung ökologischer Produkte entwickeln. 

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, innovative Entwicklungen zu unterstützen, die sich durch eine funktionale Überlegenheit gegenüber bisher gängigen Verfahren beziehungsweise Produkten auszeichnen. 
Gefördert werden die laufenden Kosten der Zusammenarbeit in einer OG (z. B. für einen Projektkoordinator) sowie die Ausgaben für die Durchführung des Projektes, wie z. B. Personalausgaben bei den Projektpartnern, Reisekosten und Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit. Die Förderung beträgt max. 60.000 Euro pro Projekt, insgesamt stehen 260.000 Euro zur Verfügung.

Die Projekte könne bis zum 30. September 2021 eingereicht werden. 

Bekanntmachung

Weitere Informationen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene

Förderinformationen auf Landesebene

(Online-) Förderfibel M-V

Die Online-Förderfibel M-V liefert einen Überblick über die aktuellen Förderprogramme in Mecklenburg-Vorpommern, mit ausführlichen Informationen zu Förderhöhe, Kriterien und Antragstellung.

Förderfibel M-V

Broschüre: Förderinstrumente M-V (2018)

Die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern herausgegebene, über 200-seitige Broschüre enthält Informationen zu Förderinstrumenten für die gewerbliche Wirtschaft, das Handwerk, die freien Berufe sowie kommunale und private Investoren im Nordosten.

Förderinstrumente Mecklenburg-Vorpommern 2018

Unternehmens-Hotline des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V

Die Unternehmens-Hotline stellt eine Schnittstelle zwischen ratsuchenden, kleinen und mittelständischen Unternehmen und dem Wirtschaftsministerium dar. Die Schwerpunktthemen sind vor allem Voraussetzungen für Fördermittelgewährung, geeignete Anlaufstellen (Zuständigkeiten, Ansprechpartner), Vorgehen bei betrieblicher Neugründung bzw. Unternehmensnachfolge und Qualifizierung. Ratsuchende können sich gezielt zu allen Fragen der Wirtschaftsförderung informieren und Unterstützung erhalten. Dies gilt für Unternehmer, Existenzgründer, Privatpersonen, Berater und Kommunen gleichermaßen.

Unternehmens-Hotline

Europaportal Mecklenburg-Vorpommern

Das Europaportal MV liefert Informationen zur Rolle der EU für Mecklenburg-Vorpommern und die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Darüber hinaus existiert eine Informationsplattform zu den EU-Förderinstrumenten, inkl. eines Katalogs zur Suche nach EU-Fördermitteln.

Europaportal MV

Weitere Ansprechpartner

TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH

Die TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH ist langjähriger Projektträger des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern. Als beliehenes[1] Unternehmen ist die TBI unter der Fachaufsicht des Referates Technologie für die Förderprogramme in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation des Landes verantwortlich.

Website der TBI GmbH


Landesförderinstitut M-V

Das Landesförderinstitut MV (LFI) ist der zentrale Förderdienstleister des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Förderung von Investitionen und Modernisierungen im Bereich der Wirtschaft und Infrastruktur. Im Auftrag des Landes setzt das LFI zahlreiche Förderprogramme im Wege der Zuschuss- und Darlehensförderung um. Im Fokus stehen dabei die Wirtschaft, der Wohnungs- und Städtebau, Umwelt und Energie sowie die Landwirtschaft. Das LFI ist Ansprechpartner für Privatpersonen, Unternehmen, Investoren und Kommunen. Über den Förderfinder des LFI können online aktuelle Förderprogramme recherchiert werden.

Website des Landesförderinstituts M-V


Enterprise Europe Network M-V

Die Europäische Kommission hat das europaweite Netzwerk „Enterprise Europe Network“ (EEN-MV) mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken. Neben der Bereitstellung von Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen auf europäischer Ebene, berät EEN-MV zu EU-Förderprogrammen und Finanzierungsinstrumenten.

Website des Enterprise Europe Network M-V


[1] Beliehene Projektträger sind befugt, Förderentscheidungen nicht nur vorzubereiten, sondern sie innerhalb bestimmter fachlicher Vorgaben selbst zu treffen.

Förderinformationen auf Bundesebene

Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Die Förderdatenbank des Bundes steht damit als zentrale Informationsquelle sowohl für Privatpersonen wie Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung.

Förderdatenbank des Bundes

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

Die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Auf diese Weise haben Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere), Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen einfachen Zugang zu Informationen über Fördermöglichkeiten des Bundes, der Länder und der EU.

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

Infobroschüre: Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes (Stand Juli 2018)

Infobroschüre: Forschungs- und Innovationsförderung - Ein Wegweiser für kleine und mittelere Unternehmen (Stand April 2018)


Themenspezifische Informationen und aktuelle Förderbekanntmachungen finden Sie unter:

Förder- und Finanzierungsberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

In der Auskunftsstelle für Ratsuchende erhalten Sie schnell und unbürokratisch Informationen zu den Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der EU für Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen. Die Auskünfte schließen Angaben zu Verfahrenswegen zur Erlangung von Fördermitteln, Anlaufstellen und Konditionen der Förderprogramme ein.

Nach Terminvereinbarung können Existenzgründer und Investoren kostenlose Informationen über die Fördermöglichkeiten auch im persönlichen Gespräch erhalten.

Darüber hinaus liefert das Infotelefon zu Mittelstand und Existenzgründung Informationen über Förderprogramme für Existenzgründerinnen und -gründer sowie für kleine und mittelständische Unternehmen und ebenso zu Hilfen für Selbstständige und Existenzgründerinnen und -gründer (z. B. Erstellung Businessplan, Anmeldungen und Genehmigungen, Finanzierung, soziale Absicherung). Darüber hinaus können Informationen zum Handwerks- und Gewerberecht sowie zu Beratungs- und Coachingangeboten abgerufen werden.

Um die Innovationsbereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken, hilft das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Reihe passgenauer Förderprogramme, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Die Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg“ gibt einen kompakten Überblick über die Programme, Leistungen und Ansprechpersonen.

Beratungsangebote des BMWi

Informationsbroschüre "Von der Idee zum Markterfolg" (Stand Juli 2020)

Förderkataloge zu Förderprojekten des Bundes

Der ministerienübergreifende Förderkatalog des Bundes eine öffentlich verfügbare Datenbank mit mehr als 110.000 abgeschlossenen und laufenden Vorhaben der Projektförderung des Bundes. Der Datenbestand enthält u. a. geförderte Projekte der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Wirtschaft und Energie (BMWi), für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Darüberhinaus existiert ein spezifischer Förderkatalog des Bundes zu geförderten Projekten des BMBF in der Gesundheitsforschung.

Förderkatalog des Bundes

Förderkatalog zu geförderten Projekten in der Gesundheitsforschung

Fördermaßnahmen des Bundes

KMU innovativ

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Spitzenforschung im deutschen Mittelstand. 

KMU-innovativ ist in Technologiefeldern integriert, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind, darunter u.a.


 
Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung

Seit dem 01.01.2020 ist es für Unternehmen möglich die F&E-Aufwände steuerlich geltend zu machen. Die Forschungszulage ist ein steuerliches Förderinstrument der Bundesregierung. Sie unterstützt Forschung und Entwicklung in Deutschland. Unternehmen erhalten maximal 500.000 Euro pro Jahr. Das Forschungsthema ist dabei nicht eingegrenzt.

Innovationsfonds Der von der Bundesregierung aufgelegte Innovationsfonds zielt auf die Förderungen neuer Versorgungsformen, die bisher nicht Teil der Regelversorgung sind und Versorgungsforschungsprojekte, die eine Verbesserung der bestehenden Versorgung versprechen. Übergeordnetes Ziel des Innovationsfonds ist damit eine qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.
KMU-NetCMit der Fördermaßnahme KMU-NetC aus dem Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ stärkt das BMBF kleine und mittlere Unternehmen in regionalen Netzwerken und Clustern. Um neue Marktpotenziale zu erschließen, sind KMU besonders herausgefordert, ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen als auch ihre Geschäftsmodelle zu erneuern. Hilfreich ist dabei die enge Verzahnung mit anderen Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen in Netzwerken oder Clustern, die bereits Innovationsstrategien oder Technologie-Roadmaps entwickelt haben. Erfahrungen und Kompetenzen werden geteilt und so Innovationen im Mittelstand erleichtert und beschleunigt.
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) eine Teilfinanzierung für aussichtsreiche Technologieprojekte an, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen nachhaltig zu unterstützen. Das Programm ist technologie-, themen- und branchenoffen.

Gefördert werden Einzel-, Kooperationsprojekte, Kooperationsnetzwerke und internationale Kooperationsprojekte.

Förderinformationen auf EU-Ebene

Funding and Tenders - Portal der EU

Das Funding- & Tenders-Portal ist der Einstiegspunkt und der einheitliche elektronische Datenaustauschbereich für Förderprogramme, die von der Europäischen Kommission und anderen EU-Einrichtungen verwaltet werden. Über das Portal kann nach aktuellen Förderprogrammen gesucht werden und gleichzeitig die entsprechende Bewerbung für diese Ausschreibungen erfolgen.

Funding and Tenders - Portal der EU

Horizon Europe

Horizon Europe ist das EU-Rahmenprogramm für Forschung & Innovation für die Jahre 2021-2027 mit einem Budget von 95,5 Milliarden Euro.

Seine übergreifenden Ziele sind:

  • die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der EU und den Europäischen Forschungsraum (EFR) zu stärken;
  • die Innovationskapazität, die Wettbewerbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in Europa zu stärken;
  • die Prioritäten der Bürger zu erfüllen und unser sozioökonomisches Modell und unsere Werte zu erhalten.
  • mit besonderem Schwerpunkt auf der Schaffung von Auswirkungen oder dem Europäischen Green Deal, dem digitalen Wandel und der Nachhaltigkeit sowie der Erholung von der Coronavirus-Krise.

Horizon Europe


Damit Forschungseinrichtungen und Unternehmen bei ihren Bemühungen um europäische Fördermittel unterstützt werden, existieren in allen Mitgliedsstaaten der EU Nationale Kontaktstellen (NKS), die potenziellen Antragstellern bei der Suche nach passenden Ausschreibungen und im Prozess der Antragstellung kompetent zur Seite stehen.

Die NKS für Horizont Europa sind noch nicht nominiert worden. Bis zur offiziellen Nominierung sind weiterhin die NKS für Horizont 2020 Ihre Ansprechpartner:

Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften

Die NKS Lebenswissenschaften vereint die NKS Gesundheit und die NKS Bioökonomie, die jeweils zu gesundheitsbezogenen Themen bzw. zu Themen der Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, Forstwirtschaft, sowei marinen Themen, Biowirtschaft sowie Biotechnologie beraten. 
Nationale Kontaktstelle Mensch-Technik-Interaktion im Demografischen WandelDie NKS Mensch-Technik-Interaktion im Demografischen Wandel betreut zu Forschungs- und Handlungsansätzen für soziale und technische Innovationen, welche die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen verbessern und allen Generationen im demografischen Wandel zugutekommen.

Nationale Kontaktstelle KMU

Die NKS KMU berät zu Forschung und Innovationen von KMU.

 

EU4Health Programm

EU4Health wird einen wesentlichen Beitrag zur Erholung nach der COVID-19-Krise leisten, indem das Programm die Gesundheit der EU-Bevölkerung verbessert, die Belastbarkeit der Gesundheitssysteme stärkt und Innovationen im Gesundheitssektor fördert. Mit dem neuen Programm werden auch durch die COVID-19-Krise aufgedeckte Lücken geschlossen, und es wird sichergestellt, dass die Gesundheitssysteme der EU für neue künftige Gesundheitsgefahren ausreichend gerüstet sind. EU4Health hat eine Mittelausstattung von 9,4 Milliarden Euro und ist damit hinsichtlich seiner Finanzierung größer als alle anderen EU-Gesundheitsprogramme zuvor. Es wird Maßnahmen von EU-Ländern, Gesundheitsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen finanzieren.

Seine übergreifenden Ziele sind:

  • die Bekämpfung grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren;
  • die Gewährleistung der Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Arzneimitteln;
  • die Stärkung der Gesundheitssysteme.

EU4Health

Europäischer Innovationsrat (EIC)

Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) soll Innovationen auf EU-Ebene gezielter unterstützen. Der EIC fasst mit dem EIC Pathfinder, dem EIC Transition, dem EIC Accelerator, den EIC Challenges sowie den EIC-Preisen wichtige EU-Instrumente zur Innovationsförderung unter einem Dach zusammen. Im EIC Accelerator können kleine und mittlere Unternehmen neben einer Finanzhilfe in Form einer Zuwendung auch Beteiligungskapital beantragen. 

EIC in Horizon Europe


Überblick über die EIC Instrumente
EIC Pathfinder

Visionäre Ideen bereiten den Weg für zukünftige Technologien. Mit dem EIC Pathfinder sollen radikal neue Technologien umgesetzt werden, die das Potential haben, ganz neue Märkte zu schaffen. Dazu werden exzellenzorientierte, visionäre und risikoreiche Projekte, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden, gefördert. Der EIC Pathfinder fördert interdisziplinäre Forschung und Entwicklung

EIC AcceleratorDer EIC Accelerator richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die disruptive, hochrisikoreiche Innovationen mit großem Marktpotenzial entwickeln. Angesprochen sind in erster Linie Unternehmen, die über ein hohes Wachstumspotenzial verfügen und europäisch beziehungsweise international agieren. Der EIC Accelerator richtet sich ausschließlich an Einzelantragsteller
EIC TransitionMit dem EIC Transition sollen vielversprechende Ergebnisse aus dem EIC Pathfinder und dem European Research Council (ERC) Proof of Concept weiterentwickelt werden. Der EIC Transition zielt darauf ab, sowohl die Technologie als auch die Geschäftsidee reifen zu lassen.
EIC PreiseDie EIC-Preise sollen dazu beitragen, neuartige, wegweisende Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln, neue Akteure einzubinden und neue „Communities“ aufzubauen. Der Fokus liegt auf der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen durch zukunftsweisende technologische Innovationen.
Business Acceleration ServicesAlle vom EIC unterstützten Projekte und Unternehmen erhalten Zugang zu Coaching, Mentoring, Partnering und anderen EIC Business Acceleration Services.
European Innovation EcosystemsSpezifische Unterstützung der Akteure des Innovationsökosystems zur europaweiten Zusammenarbeit.

 

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut - EIT Health

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) ist eine unabhängige Einrichtung der EU zur Stärkung der Innovationsfähigkeit Europas. Mit der Förderung von innovativen Unternehmen und Unternehmensgründungen spielt das EIT eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Ziele der EU, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze zu schaffen.

Das EIT fördert unternehmerisches Talent und unterstützt neue Ideen, indem es Akteure des „Wissensdreiecks“ aus Wirtschaft, Bildung und Forschung zusammenbringt und ihnen die Möglichkeit bietet, dynamische grenzüberschreitende Partnerschaften in Form von Kooperationen einzugehen.

EIT Health dient der Verbesserung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger Europas sowie der Nachhaltigkeit von Gesundheits- und Sozialfürsorgesystemen. EIT Health wird vom EIT unterstützt.

Das EIT Health Germany vereint 29 Partner aus Deutschland und der Schweiz, um Innovatoren und Unternehmer zu unterstützen und Gesundheitsinnovationen durch Matchmaking, Training und Mentoring und Zugang zu Finanzmitteln zu fördern.

Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

EIT Health

EIT Health Germany

 

European Research Coordination Agency - EUREKA

EUREKA (European Research Coordination Agency) unterstützt und begleitet Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der Umsetzung grenzüberschreitender und marktorientierter Forschungskooperationen zu innovativen Themen.

Technologieübergreifend, marktorientiert und dezentral stellt EUREKA eine wichtige Ergänzung zu den Forschungsprogrammen der Europäischen Union dar. EUREKA vernetzt die in Europa vorhandenen finanziellen und fachlichen Ressourcen miteinander, um den Zugang zu Fördermitteln zur Umsetzung europäischer Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu vereinfachen. Die Finanzierung erfolgt nicht aus einem zentralen Budget, sondern durch nationale oder regionale Finanzierungsprogramme der Mitgliedsländer oder über eigene Mittel.

Zentrale Projektdatenbank beim EUREKA-Sekretariat Brüssel

Deutsches EUREKA-Büro

 

Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung - COST

COST fördert die Vernetzung von Forschenden aus europäischen Staaten zu einem von ihnen festgelegten innovativen Thema. Es finanziert verschiedene COST-Netzwerkaktivitäten innerhalb der einzelnen Netzwerke. COST-Aktionen sind interdisziplinäre Wissenschafts- und Technologienetzwerke, die grundsätzlich thematisch offen sind. Der Bottom-up-Ansatz ermöglicht die freie Wahl von Themen, in denen Forschungsbedarf erkannt wird. 

Forschende aus mindestens sieben COST-Mitgliedstaaten müssen sich an der Antragstellung beteiligen. Die eigentlichen Forschungsarbeiten werden auf nationaler Ebene durchgeführt, finanziert und innerhalb der Aktion koordiniert. Die Unterstützung durch COST besteht in der Finanzierung der Kosten, die mit der Organisation und Durchführung einer Aktion zusammenhängen. Dazu gehören Publikationen, Workshops, Seminare und kurze Studienaufenthalte. COST-Aktionen sind während ihrer 4-jährigen Laufzeit offen für weitere Mitglieder.
COST Europe

COST Deutschland

Wettbewerbe und Preise

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