Masterplan Gesundheitswirtschaft 2030

75 Masterplan Gesundheitswirtscha - Mecklenburg-Vorpommern 2030 Abbildung 8: Zusammenwirken bestehender Einrichtungen im Kontext regionaler Wertschöpfung und regionaler Vernetzung in Mecklenburg-Vorpommern 92 92 Eigene Darstellung. Regionale Wertschöpfung und regionale Vernetzung sind die Kernthemen, die sich aus allen Schwerpunkten ablei- ten� Sowohl die auf Grund ihrer besseren Eigenscha en für Lebensmittel überzeugenden Feldfrüchte als auch Fische oder Algen aus Aquakultur und die neuen Produkte aus alternativen Nahrungsquellen müssen letztendlich zu einem vermarktungsfähigen, wirtscha lich tragfähigen Endprodukt entwickelt und nachhaltig produziert werden� 4.5.3. Handlungsfelder und Vorhaben zur Entwicklung des Gestaltungsfeldes Die Vielschichtigkeit der Schwerpunkte im Gestaltungsfeld „Ernährung für die Gesundheit“ spiegelt deutlich die aktuel- len gesellscha lichen Entwicklungen wider� Diese beinhalten eine Nachhaltigkeit im Umgang mit den Ressourcen, eine Rückbesinnung auf regional erzeugte Lebensmittel, einen art- gerechten Umgang mit unseren Nutztieren und den Wunsch nach gesunder Ernährung� Mit Blick auf den notwendigen Wandel in der Nutzung von landwirtscha lichen Flächen, der Transformation von Bio- masse in biogene Rohsto e und der Erzeugung von gesunden Nahrungsmitteln stehen folgende Handlungsfelder für die Weiterentwicklung des Gestaltungsfeldes „Ernährung für die Gesundheit“ im Vordergrund� Sie stehen in Teilen in Bezug zu den Querschnittsbereichen „Nachhaltigkeit/ Biologische Transformation“ (siehe Kap� 5�5), „Innovationen, Technolo- gietransfer“ (siehe Kap� 5�3), „Digitale Transformation“ (siehe Kap� 5�2) und „Ausbildung, Weiterbildung, Fachkrä egewin- nung“ (siehe Kap� 5�1)� HANDLUNGSFELD 1: NACHHALTIGE ROHSTOFFBEREITSTELLUNG FÜR DIE ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT Weiterentwicklung der vielfältigen Kulturlandscha als Erho- lungs-, Lebens- und Erwerbsraum für Menschen unter den Aspekten sicherer Erzeugung von Lebensmitteln bei gleichzei- tiger Erhöhung der Biodiversität, Verbesserung der Boden- fruchtbarkeit, ethisch korrektem Umgang mit den Nutztieren und Sicherung der Arten- und Rassevielfalt� Bioökonomisches Denken beginnt bei der Erzeugung der Rohsto e für die Lebensmittel, d� h� bei der Ökologisierung der Landwirtscha (siehe auch Kap�5�5)� Dies ist die Voraussetzung, trotz der sich ändernden Klimabedingungen weiterhin sichere Erträge aus der Landwirtscha zu generieren, Arbeitsplätze zu sichern und entsprechend der Nachfrage gesunde und nachhaltige Lebensmittel zu produzieren� Die Gesundheit der Menschen hängt eng mit der Gesundheit der Ökosysteme zusammen� 4. STRATEGISCHE GESTALTUNGSFELDER DER GESUNDHEITSWIRTSCHAFT Marketing für regionale Lebensmittel im Lebensmitteleinzelhande und in der Gemeinscha s- verpflegung Agrar- und Ernährungs- Ökonomische Betrachtung, Businessmodelle Forschungsverbund MV e. V. - Bioökonomie Gesunde Ernährung Nachhaltige Lebens mittelproduktion Biogene Verpackung, Biotechnikum Greifswald & Anklam Hochschule Neubrandenburg & ZELT gGmbH Maschinentechnische Basis Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik

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