Masterplan Gesundheitswirtschaft 2030

49 Masterplan Gesundheitswirtscha - Mecklenburg-Vorpommern 2030 ENTWICKLUNGSZIEL 4 Chancen für soziale Teilhabe ENTWICKLUNGSZIEL 3 Bedarfsgerechte Mobilitäts- modelle und Individualisier- te Daseinsvorsorge ENTWICKLUNGSZIEL 1 Selbstbestimmtes, lebenslanges Wohnen ermöglichen ENTWICKLUNGSZIEL 2 Cross-funktionale Vernetzung HANDLUNGSFELD 1 Au au eines Akteur-Netz- werkes selbstbestimmtes Wohnen HANDLUNGSFELD 2 Au au eines Systems für den Innovationstransfer HANDLUNGSFELD 3 Au au einer Plattform für digitale Gesundheit HANDLUNGSFELD 4 Vermeidung sozialer Isolation Abbildung 4: Entwicklungsziele und Handlungsfelder als agiler Prozess im Gestaltungsfeld „Gesundes Alter(n)“ 67 1. Selbstbestimmtes, lebenslanges Wohnen ermöglichen Ein selbstbestimmtes, lebenslanges Wohnen in der eigenen Häuslichkeit ist der Wunsch der überwiegenden Mehr- heit aller Menschen� Um dies zu ermöglichen, muss die Wohnung so gestaltet sein, dass sie in allen Lebenslagen und -phasen ein Wohnen ermöglicht� Dazu zählt ein barrierefreier Wohnraum ebenso wie ein Breitbandanschluss� 2. Cross-funktionale Vernetzung Eine branchen- und sektorenübergreifende Kommunikation ist wichtig für eine gute Daseinsvorsorge� Die permanente Vernetzung aller relevanten Akteure an einem Versorgungsprozess ist dafür notwendig� Der Gesundheitsstandort „Wohnung“ hat eine wichtige Rolle eingenommen, die es gilt, zukün ig auszubauen� Über 60 Prozent der Menschen in MV wohnen in Mietwohnungen� Die Wohnungswirtscha ist daher ein wichtiger Partner in Hinsicht auf das lebenslange Wohnen und den Gesundheitsstandort Wohnung� 3. Entwicklung von bedarfsgerechten Mobilitätsmodellen und einer individualisierten Daseinsvorsorge. Die Erreichbarkeit ist eine Grundvoraussetzung für das Leben in ländlichen Räumen� Neben bedarfsge- rechten Mobilitätsmodellen können digitale Technologien Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung und für Dienstleistungen rund um das Wohnen bieten� Voraussetzung hierfür sind, neben der techni- schen Infrastruktur, organisatorische, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, die eine technisch unterstützte Versorgung über Distanzen ermöglichen� Barrierefreiheit oder -armut innerhalb der Wohnung sowie im öffentlichen Raum unterstützt zudem eine möglichst lange Selbstständigkeit in der eigenen Häuslichkeit� Hierin gibt es thematische Bezüge und Synergiepotenzial mit dem Kernhandlungsfeld „Barrierefreier Gesundheitstourismus“ im Gestaltungsfeld „Gesundheitstourismus“ (siehe Kap� 4�4)� 68 67 Eigene Darstellung. 68 Vgl. Kernhandlungsfeld Strategiegruppe IV „Gesundheitstourismus“: Verzahnung des Gesundheitstourismus mit dem Thema Barrierefreiheit - Entwicklung von angepassten Angeboten inklusive Dienstleistungen für die ältere Generation (z. B. barrierearmer Tourismus, Coach). 4. STRATEGISCHE GESTALTUNGSFELDER DER GESUNDHEITSWIRTSCHAFT

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