Masterplan Gesundheitswirtschaft 2030
104 BioCon Valley ® GmbH 5.4. Internationalisierung der Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 5.4.1. Spezi sche Herausforderungen und Entwicklungsziele des Querschnittsbereichs Vor dem Hintergrund einer exponentiell steigenden welt- weiten vernetzten Digitalisierung und damit einer noch stärker steigenden internationalen Verflechtung aller Wirt- scha szweige muss sich auch die Gesundheitswirtscha MVs in den nächsten zehn Jahren verstärkt international ausrichten und den Fokus auf den internationalen Bereich weiter intensivieren� Auch als kleines Bundesland sind die Chancen in der Internationalisierung der Gesundheitswirt- scha enorm� Globale Wirtscha saktivitäten und Export sind das Rückgrat der deutschen Wirtscha und sollten in den nächsten zehn Jahren einen größeren Stellenwert in der Gesundheitswirtscha in MV einnehmen� 123 Vgl. BMWi (2021); Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung (GGR); Berechnungen: WifOR S. 46. 124 Vgl. ebd., S. 30. 125 Vgl. ebd., S. 30. Dabei werden sich die in der Steigerung des Exportbeitrages der Gesundheitswirtscha liegenden Potenziale für die Wirt- scha als Ganzes lohnen� Hinsichtlich der Gesamtwachstums- raten des Exports der Gesundheitswirtscha hat MV mit einer Zuwachsrate von 5,6 Prozent seit 2010 aufgeholt 123 , liegt aber immer noch unter dem Bundesdurchschnitt von 6,6 Prozent� 124 Im Gegensatz zum Exportanteil ist der Importzuwachs im gleichen Zeitraum mit 10,6 Prozent Zuwachsrate hoch und liegt weit über dem Bundesdurchschnitt (8,3 Prozent) 125 � Dies zeigt, dass in den letzten Jahren die Abhängigkeit der Gesundheits- wirtscha MVs von ausländischen Herstellern tendenziell ge- stiegen ist und dies überproportional im Vergleich zu anderen Bundesländern�
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