Strategiegruppe I „Life Science“

Die Themen der Strategiegruppe I sind adressiert an die Unternehmen und Institutionen der Biotechnologie, Medizintechnik und pharmazeutischen Industrie. Der Life Science-Branche kommt als Motor für Innovationen eine immer stärkere Bedeutung in der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu. Dabei spielt die enge Kooperation zwischen den Unternehmen und den wissenschaftlichen Einrichtungen eine Schlüsselrolle. Die Mitglieder wollen durch den gezielten Auf- und Ausbau von Leuchtturmprojekten die erfolgreiche Entwicklung unterstützen. Darüber hinaus sollen Instrumente zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Hinblick auf Kapitalausstattung, Erreichen einer kritischen Masse, sich verschärfende regulatorische Anforderungen sowie Vermarktung entwickelt werden.

Leitung der Strategiegruppe

  • Prof. Dr. Marek Zygmunt, Universitätsmedizin Greifswald

Leitprojekte und Aktivitäten

Kompetenzzentrum für Medizintechnik Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Gründung des Kompetenzzentrums in Rostock wird seit 2014 eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschlagen. Das Institut unterstützt als Forschungs- und Entwicklungspartner kleine und mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Hochtechnologiebereichen in Mecklenburg-Vorpommern. „Mit dem Kompetenzzentrum für Medizintechnik beginnen wir konkret mit der Umsetzung der vom Kuratorium für Gesundheitswirtschaft beschlossenen Leitprojekte. Ein zügiger und gelungener Start.“, so Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph.

Kompetenzzentrum für Medizintechnik Mecklenburg-Vorpommern in Rostock gegründet

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Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Seit dem Jahr 2019 entsteht auf einer Nutzfläche von rund 5.500 Quadratmeter eine zentrale Schnittstelle für Firmen der Bioökonomie und Plasmatechnologie. Neben Parkflächen und einer Produktionshalle im Unter- und Erdgeschoss entstehen in den Obergeschossen die Einheiten für Forschung, Dienstleistung und Gründung. Weiterhin entstehen im Erdgeschoss eine gemeinsame Cafeteria sowie ein Konferenzraum. Die Anknüpfung durch direkte Übergänge sowohl an das BioTechnikum als auch an das INP und die Schaffung von neuen gemeinschaftlich genutzten Flächen fördern den Austausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen. Mit einer Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Zentrums für Life Science und Plasmatechnologie wird Mitte 2022 gerechnet.Der voraussichtliche Investitionsumfang beträgt rund 38 Millionen Euro.

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Kompetenzzentrum Diabetes

Das Kompetenzzentrum Diabetes Karlsburg (KDK) ist eine Kooperationsinitiative des Klinikums Karlsburg und des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP), um die Kompetenzen auf dem Gebiet des Diabetes und dem Gebiet der Plasmatechnologie zu bündeln. Im Kompetenzzentrum Diabetes Karlsburg entstehen verschiedene Verbundprojekte mit regionalen Medizintechnik- und Biotechnologieunternehmen sowie den Hochschulen des Landes. Ziel ist es, zusammen innovative Medizinprodukte und Verfahren zu entwickeln, die direkt zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie der Patienten beitragen werden. Das KDK wurde 2016 eröffnet. 

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Weiterbildung im Bereich Biomedical Engineering & Entrepreneurship (BEE)

Durch innovative ganzheitliche Bildungskonzepte für akademische Nachwuchskräfte wurde eine Wissens- und Bildungsallianz im Bereich der Biomedizinischen Technik in Mecklenburg-Vorpommern formiert. Nachwuchskräfte mit unterschiedlichen Bildungshintergründen werden so gezielt auf geeignete Bildungsangebote und Arbeitsmarktpotenziale in der Region aufmerksam gemacht, wissensbasierte Arbeitsplätze geschaffen und bedarfsgerechte Qualifizierung für einen Zukunftsmarkt gewährleistet. Das Projekt wurde von Juli 2015 bis Juni 2019 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Kursinhalte stehen weiterhin als offener Onlinekurs zur Verfügung.

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Arbeitsgruppe "Bioökonomie"

Ziel der AG Bioökonomie ist es, auf der Basis der vielfältigen Bestrebungen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung auf diesem Gebiet eine Strategie zu entwickeln, die unter anderem auch für die Ausarbeitung der kommenden Regionalen Innovationsstrategie für MV ab 2021 Verwendung finden soll. Erarbeitet wird die Regionale Innovationsstrategie für das Land Mecklenburg-Vorpommern (RIS) vom Strategierat Wirtschaft - Wissenschaft. Unter dem Titel „BioHealth-Economy MV“ wird die erfolgreiche Umsetzung der bisherigen Leitprojekte der SG I vorausgesetzt und auf diesen aufgebaut.

Wissenswertes zur Bioökonomie

Regionale Innovationsstrategie

Informationen zum Strategierat Wirtschaft-Wissenschaft

Bioökonomie-Konferenz 2019 in Anklam

Arbeitsgruppe "Digitalisierung im Bereich Life Science"

Die Digitalisierung weist im Gebiet Life Sciences eine Reihe sehr spezifischer Charakteristika auf. Damit erscheint es notwendig, dieses Querschnittsthema in enger Abstimmung mit der AG Digitalisierung der SG III auch aus dem Blickwinkel der SG I voranzutreiben. Den Handlungsrahmen sollen dabei konkrete Digitalisierungsprojekte der beiden Teilbereiche Gesundheitswirtschaft und Lebenswissenschaften setzen.