Kuratorium Gesundheitswirtschaft traf sich in Rostock

Das Expertengremium übergab auf seinem Jahresauftakt Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Gesundheitswirtschaft MV für die Wahlperiode 2026 - 2031.

Foto: Holger Martens/BioCon Valley® GmbH

Unter Leitung des Chefs der Staatskanzlei, Staatssekretär Patrick Dahlemann, trafen sich die Mitglieder des Kuratoriums Gesundheitswirtschaft der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern am 8. Januar 2026 zu ihrer turnusmäßigen Jahresauftakt-Plenarsitzung der laufenden Legislatur.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im ScanHotel Rostock City standen u. a. der Stand der Umsetzung des Masterplans Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2030 sowie die abschließenden Vorbereitungen zur 21. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft, die am 11. und 12. Juni 2026 in Rostock stattfindet. Darüber hinaus hat das Expertengremium Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern für die Wahlperiode 2026 - 2031 an die Landesregierung übergeben.

Zu Beginn der Kuratoriumssitzung hat Staatssekretär Patrick Dahlemann zwei neue Mitglieder in das Expertengremium berufen. Es handelt sich hierbei um Lars Schwarz, Präsident des Deutscher Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern, und Mirja Lin, Prokuristin der Wissenschafts + Technologiepark Nord Ost GmbH (WITENO).

Dem Gremium gehören aktuell 60 Mitglieder an. Präsident ist der ehemalige Rektor der Universität Rostock, Prof. Wolfgang Schareck. Stellvertretende Präsidentin ist die Leiterin der Landesvertretung der Techniker-Krankenkasse Mecklenburg-Vorpommern, Manon Austenat-Wied.

Aufgabe des Kuratoriums Gesundheitswirtschaft der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist die strategische Begleitung und Beratung der Landesregierung zur Gesundheitswirtschaft des Landes. Die BioCon Valley® GmbH ist im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die inhaltliche und organisatorische Betreuung des Gremiums sowie seiner fünf Strategiegruppen verantwortlich. Die Geschäftsstelle dieses hochkarätig besetzten Arbeitsgremiums ist beim Landesdienstleister für die Gesundheitswirtschaft in Rostock angesiedelt.

In Mecklenburg-Vorpommern sollte „es bei zunehmender digitaler Vernetzung und Erreichbarkeit sowie hervorragenden Einrichtungen medizinischer Kompetenz möglich sein, die drohende personelle medizinische Unterversorgung in ländlichen Regionen strategisch effektiv zu kompensieren“, sagt Prof. Wolfgang Schareck aus Anlass des Treffens. Das Kuratorium Gesundheitswirtschaft hat hierzu Handlungsempfehlungen entwickelt. „Unser Ziel ist es, für jede und jeden in unserem Land individuell und zeitnah medizinische Hilfe anbieten zu können. Dabei nutzen wir die technologischen Innovationen in Diagnostik und Therapie.“

„Der Zugang zur Versorgung sollte entlang des Prinzips ,digital vor ambulant vor stationär‘ organisiert werden, damit Menschen in Mecklenburg-Vorpommern niedrigschwellig und möglichst wohnortnah Hilfe erhalten“, sagt Manon Austenat-Wied. „Dies eröffnet gleichzeitig spannende wirtschaftliche Chancen für Unternehmen in unserem Bundesland, etwa bei der Entwicklung digitaler Plattformen und KI-gestützter Koordinierungslösungen.“