BULE-Initiative „Heimat 2.0“

Digitale Lösungen für strukturschwache ländliche Räume gesucht.

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung starten die gemeinsame Förderinitiative „Heimat 2.0.“ Mit ihr sollen in strukturschwachen ländlichen Räumen mithilfe von digitalen Lösungen die Daseinsvorsorge gesichert und die Lebensqualität verbessert werden.

Die Digitalisierung durchdringt inzwischen weite Bereiche des Lebens und bietet immense Chancen, um dem Ziel der gleichwertigen Lebensverhältnisse künftig näherzukommen. Zu diesem Zweck werden bis 2023 bundesweit Modellvorhaben gefördert. „Heimat 2.0“ richtet sich in erster Linie an kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure in strukturschwachen ländlichen Räumen, die ihre Leistungserbringung im Bereich der Daseinsvorsorge durch digitale Anwendungen sichern, verbessern oder ausweiten wollen.

Die Gesundheitswirtschaft spielt dabei auch eine Rolle: So sollen die ausgewählten Modellvorhaben den Einsatz digitaler Technologien für die Sicherung der Daseinsvorsorge unterstützen und Verbesserungs- und Entwicklungspotenziale realisieren helfen. Das kann zum Beispiel über konkrete digitale Anwendungen in den zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge wie u. a. Gesundheit und Pflege erfolgen. Hier ergeben sich hervorragende Anknüpfungspunkte an Aktivitäten der Strategiegruppe III „Gesundes Alter(n)“ des Kuratorium Gesundheitswirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die durch uns – die BioCon Valley® GmbH – koordiniert werden.

Den offiziellen Förderaufruf, die Bewerbungsunterlagen sowie weitere detaillierte Informationen zum Aufruf finden Sie hier.
Projektskizzen für „Heimat 2.0“ können bis zum 15. Juli 2020 an bewerbung@bule-heimat20.de gesendet werden.