Von Kalundborg nach MV: Neue Wege für die Bioökonomie

Was in einer Produktion übrig bleibt, muss noch lange kein Abfall sein. Das ist Thema einer Konferenz, an der wir am 09.09. teilnahmen – und so die Verbindung mit Dänemark stärkten.

Foto: Campus Kalundborg/Universität Kopenhagen

Was heute noch als Reststoff gilt, kann morgen ein wertvoller Rohstoff sein. Genau darum ging es bei der „Sidestream Valorisation Conference“ am 9. September in Kalundborg/Dänemark.

Wir waren mit dabei und schauten für die Bioökonomie Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit Institutionen aus Dänemark und dem deutsch-dänischen Interreg-Projekt Fehmarn BioLink darauf, wie sich Nebenströme aus Industrie, Fermentation und Biomasse besser nutzen lassen – für neue Produkte, Materialien und zirkuläre Wertschöpfung.

Denn: die Themen Bioökonomie und insbesondere die Verwertung von Nebenströmen spielen in Dänemark eine große Rolle, vor allem in Kalundborg (Region Seeland) – dem Cluster der Bioindustrie unseres Nachbarlandes. Hier wird industrielle Symbiose bereits seit Jahrzehnten praktisch gelebt.
Bei der Konferenz trafen nun Forschung, Unternehmen, Technologieentwickler und Politik zusammen, um aus Potenzialen konkrete Lösungen zu machen.

Für DAS Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern und seine Bioökonomie ist der Blick nach Dänemark besonders interessant: Welche Ansätze lassen sich übertragen? Wo entstehen neue Wertschöpfungsketten? Und welche Chancen ergeben sich für Unternehmen und Forschung in unserem Bundesland?

Die „Sidestream Valorisation Conference“ war deshalb für uns mehr als ein einzelner Termin. Sie war ein erster Schritt, um Kooperationen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark im Bereich Bioökonomie weiter auszubauen – und mögliche gemeinsame Aktivitäten für 2027 vorzubereiten.

Interessant für Sie? Dann wenden Sie sich an unsere Kollegin und Kollegen im Bereich Internationalisierung unter international{at}bcv.org.