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Projektnews

Aktuelles von „InnoAquaTech“

August 2018

Frisch erschienen: Unser Sommer-Newsletter (deutsch und englisch, jeweils PDF).

Februar 2018

„Unternehmerforum: Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern“

Während die Aquakultur weltweit der am stärksten wachsende Sektor der Nahrungsmittelindustrie ist, fristet sie in Deutschland ein Schattendasein. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat sich das Ziel gesetzt, deutschlandweit Vorreiter dieser Branche zu werden. Entsprechende Zuschussprogramme des Landes unterstützen dementsprechend finanziell Aquakulturvorhaben.
 
Die BioCon Valley® GmbH lädt gemeinsam mit der WFG - Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern GmbH, der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH, dem Bauernverband Nordvorpommern und dem von der BioCon Valley® GmbH koordinierten EU-Projekt „InnoAquaTech“ zum „Unternehmerforum: Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern“ ein.
 
Am 16. April 2018 wird es eine Führung durch eine Zanderkreislaufanlage von 14:00 bis 15:30 Uhr in Hohen Wangelin geben. Im Anschluss daran werden von 16:00 bis 19:00 Uhr im AGRONEUM Alt Schwerin Fachvorträge zu den Themen Marktanalyse und Vertrieb, Fördermöglichkeiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Praxisbeispiele aus der Region gehalten.
 
Diese Informationsveranstaltung zu Chancen und Potentialen der Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern richtet sich vor allem an Unternehmen aus den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft.
 
Ansprechpartner für die Anmeldung und für weitere Informationen zur Veranstaltung ist Karen Szemacha, Tel.: 03834-55 06 07, E-Mail szemacha[at]invest-in-vorpommern.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, sodass wir um eine frühzeitige und verbindliche Anmeldung bitten.

August 2017

Foto: Danish Technological Institute/Hilary Jane Lewis Karlson

Wels- und Mikroalgenproduktion im Zoo von Guldborgsund/Dänemark

Wie Aquakultur in modernen Kreislaufsystemen funktioniert und wie sich diese zur Kultivierung von Mikroalgen nutzen lässt, zeigt eine aktuelle Pilotstudie in Dänemark.

Als Teil der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im EU-Projekt „InnoAquaTech“ haben Forscher des Danish Technological Institutes mit Unterstützung durch Wissenschaftler der Universität Rostock eine Kreislaufanlage zur Welsproduktion im Zoo von Guldborgsund in Dänemark errichtet. Diese Anlage entspricht in ihrem Aufbau dem klassischem Rezirkulationssystem, bei welchem das verschmutzte Wasser, über eine physikalische und eine biologische Filterung aufbereitet wird. Besonders ist aber, dass ein Teil dieses aufbereiteten Wassers in einen zusätzlichen Tank geleitet wird, in welchem die Kultivierung verschiedener Mikroalgen erprobt wird. Der Rest des Wassers fließt zurück zu den Fischen und schließt somit den Kreislauf.

Auf diese Weise wird den Besuchern veranschaulicht, welche Vorteile Kreislaufsysteme für die Aquakultur bergen. Das vorhandene Infomaterial, welches den Hintergrund, den sozioökonomischen Gedanken und das Grundprinzip solcher Anlagen beschreibt, unterstreicht das Ziel, Verbraucherinnen und Verbraucher besser über das Thema Aquakultur aufzuklären.

Besucher des Guldborgsunder Zoos können die Welse bei ihrer Produktion von Mikroalgen noch bis Ende Oktober 2017 beobachten, danach wird es den ursprünglich aus Afrika stammenden Tieren zu kalt in Dänemark.

April 2017

Newsletter #2 ist online

Neuigkeiten aus dem Projekt bietet die zweite Ausgabe unseres InnoAquaTech-Newsletters. Folgen Sie einfach diesem Link.

März 2017

InnoAquaTech zu Gast in Gdynia

Besichtigung der Aquafarm in Lebork/PL, Foto: BCV/Valentin Eckart

Auf dem zweiten Partnertreffen Ende März 2017 in Gdynia wurden die geplanten Pilotprojekte konkretisiert und die Details zu den grenzübergreifenden Zusammenarbeiten erörtert. Neben der internen Zusammenarbeit der Projektpartner, ist hier die Kooperation zwischen der Garnelenfarm Grevesmühlen und der Universität Danzig besonders hervorzuheben. Hierbei greifen die polnischen Wissenschaftler Fragestellungen des Garnelenproduzenten auf um den Kultivierungsprozess zu optimieren. Im Gegenzug liefern die Betreiber aus Grevesmühlen die Proben und das nötige Know-how zur Garnelenhälterung.

Ein weiteres Highlight auf der dreitägigen Veranstaltung war der Besuch der Forellenfarm „K-2“ in Kębłowo Nowowiejskie, ca. 60 km westlich von Gdynia. Marcin Juchniewicz, Betreiber und Sohn des Geschäftsführers der Anlage, erläuterte wie es ihnen gelang, aus einer alten traditionellen Durchflussanlage mit Zugang zu einem Bachlauf ein modernes und weitestgehend automatisiertes System mit RAS-Technologie zu realisieren.  Dieses basiert auf einem ausgeklügelten Luftheberprinzip, wodurch die Wasserzirkulation, Sauerstoffanreicherung sowie das Abscheiden von Fischkot und Futterresten gewährleistet wird. Das aufbereitete Abwasser gelangt in Sedimentationsbecken und wird anschließend wieder dem angrenzenden Bach zugeführt. Der dabei anfallende Schlamm wird ausgehoben, getrocknet und der Öffentlichkeit als natürlicher Dünger bereitgestellt. Dieses nachhaltige Verfahren und der durch Automation reduzierte Arbeitsaufwand machen die Farm zu einem guten Beispiel für ökonomische und ökologische Aquakultur in der Südlichen Ostseeregion.

Das am 29. März 2017 organisierte Training zum Thema „Innovative Aquaculture Solutions“ richtete sich an Akteure aus der Aquakulturbranche und wurde ebenfalls von der Universität Danzig am Institut für Ozeanographie in Gdynia abgehalten. Nicht nur die Projektvorstellung zu InnoAquaTech stand auf dem Programm, sondern auch Präsentationen von geladenen Gastsprechern.

Nähere Informationen entnehmen Sie unserem aktuellen Newsletter (englisch).

Dezember 2016

Der erste InnoAquaTech-Newsletter ist da

Wir geben Einblicke in das Projektgeschehen bei InnoAquaTech. Die erste Ausgabe unseres Newsletters ist nun (auf englisch) erschienen. Sie finden sie hier.

Oktober 2016

Auftakt des „InnoAquaTech“-Projekts der südlichen Ostseeregion

Die Partner des InnoAquaTech-Projekts auf einem Rundgang durch das Fischglashaus der Universität Rostock

Vom 20. bis 21. Oktober 2016 fand das erste Treffen im Zuge des „InnoAquaTech“-Projekts statt, zu welchem sich 20 Teilnehmer der sieben Partnerorganisationen, sowie des beigeordneten Sekretariats aus Gdańsk, an der Fakultät für Agrar- und Umweltwissenschaften der Universität Rostock versammelten, um die Ziele des Projekts zu diskutieren und bevorstehende Aktivitäten zu planen.

Durch das Projekt erhofft man sich, den Dialog in Bezug auf innovative Produktionsmethoden, mit besonderem Fokus auf Kreislaufanlagen (RAS), zwischen kleinen und mittelgroßen Unternehmen (SME) der Aquakulturbranche zu stärken.

Darüber hinaus werden Aquakulturtechnologien mit Anpassungen an die lokalen Gegebenheiten der südlichen Ostsee analysiert. Auf dieser Grundlage soll ein webbasiertes Entscheidungsunterstützungstool für Investoren entstehen. Weitere Vorhaben des Projekts sind ein Businessplan zur Bildung eines „South-Baltic-Aquakultur-Bündnisses“, ein Finanzhilfeleitfaden und Innovationscheck für SMEs sowie vier regionale Pilotprogramme.

Zu den Pilotprogrammen gehören Realisierbarkeitsgutachten in Bezug auf Aquaponiksysteme in Deutschland und Dänemark, eine Potentialbeurteilung der Krustazeenproduktion in RAS in Polen und eine Machbarkeitsstudie über die Garnelenproduktion mit geothermaler Energie in Litauen.

April 2016

InnAquaTech für EU-Förderung ausgewählt

Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern konnte sich BioCon Valley® mit einem Projekt zur Förderung der modernen Aquakulturtechnologie durchsetzen. Das Monitoring Committee für das Interreg-Programm Südliche Ostsee wählte am 27.4.2016 in einem zweistufigen Wettbewerb das Vorhaben „InnoAquaTech“ aus 27 Einreichungen aus. Das Projekt wurde von BioCon Valley® als leitendem Partner beantragt, Projektstart ist der 1. Juli 2016. Ziel des Konsortiums ist es, innovative Aquakulturtechnologien auf ihre jeweilige Wettbewerbsfähigkeit in den Ländern der südlichen Ostsee zu bewerten.

»zur Pressemitteilung (idw Informationsdienst Wissenschaft)

Kurzüberblick InnoAquatech

»PDF (in Englisch)





Ansprechpartner

Valentin Eckart
BioCon Valley® GmbH
Markt 13
17489 Greifswald
Tel.: +49 38 34-871 98 92
E-Mail: ve[at]bcv.org

Newsletter

»Januar 2018: Newsletter #3
»April 2017: Newsletter #2

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