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ELISE

European Life Science Ecosystems

Wie lassen sich Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer nachhaltig unterstützen?

ELISE: Bei Innovationsförderung voneinander lernen?

Zentrales Ziel von ELISE ist es, die regionalen Innovationsstrategien (RIS) im Bereich Life Sciences zu stärken. Die Komplexität von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erfordert zunehmend sektorübergreifende Expertise. Ein Ansatz, um diese komplexen Beziehungsstrukturen besser zu moderieren, ist die Ausbildung sogenannter Innovations-Ökosysteme. Diese Systeme fungieren als Plattform für Austausch und Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft und schließen darüber hinaus gesellschaftliche Institutionen und die Politik ein.

Im Projekt ELISE haben sich sieben regionale Cluster (BioCon Valley MV e.V., Cassovia Life Sciences, Centre-Val de Loire, Emilia-Romagna-Region, Region Košice, Life Science Nord, Technische Universität Kaunas, Wojewodschaft Lubelskie) zusammengeschlossen, um die Bildung von Innovations-Ökosystemen im Life Science und Gesundheitsbereich regional und überregional zu befördern und damit:

  • bestehende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu unterstützen,
  • neue Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Wirtschaft zu stärken,
  • die Forschungsvermarktung zu verbessern und
  • den Technologietransfer zu forcieren.

ELISE wird im Rahmen des Interreg-Programmes gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt fünf Jahre.

Projektseite
www.interregeurope.eu/elise

Imagefilm ELISE

(Quelle: CLS Cassovia Life Sciences)

Projektstart

Vom 14.-16. März fand das Kickoff des Projektes statt. Es wurde gemeinsam mit dem Projektpartner Life Science Nord in Lübeck, Rostock und Greifswald organisiert.

Teilnehmer des ELISE-Projektsauftaktes in Lübeck

Neben der Klärung wichtiger administrativer Fragen und der ersten Analyse der regionalen Aktivitäten der Innovationsförderung
fanden In verschiedenen Workshops in Lübeck, Rostock und Greifswald Besichtigungen von Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen statt

In Rostock wurde das Institut für Biomedizinische Technik der Universität Rostock präsentiert und ein Laborrundgang durchgeführt, in Greifswald gab es einen Einblick in die regionalen Instrumente und Strukturen zur Stärkung des Technologietransfers. Es wurde die Arbeit des INP (Leibniz-Institut für Plasmatechnik e.V.) vorgestellt sowie der im Biotechnikum ansässigen Firmen Physiolution GmbH und Enzymicals AG. Das Wirtschaftsministerium MV/ Referat Technologie, die Universität Greifswald, die WITENO GmbH und BioCon Valley haben darüber hinaus ihre Förderinstrumente, Aufgaben, Strukturen und Initiativen zur Unterstützung von Unternehmensgründung und -entwicklung vorgestellt.

Ausgezeichnet mit dem Silber Label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI)

Ansprechpartnerin

Dr. Gudrun Mernitz
BioCon Valley Mecklenburg-Vorpommern e. V. (c/o WITENO GmbH)
Walther-Rathenau-Str. 49a
17489 Greifswald
Tel.: +49 38 34-55 01 08
E-Mail: mernitz[at]witeno.de