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Deutsch-Russischer Kooperationsverbund Biotechnologie 2005-2014

Projektbilanz und Publikation

Um die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland in der biotechnologischen Forschung und Entwicklung auszubauen, wurde 2004 der Deutsch-Russische Kooperationsverbund Biotechnologie gegründet. Seine Aufgabe war es, Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen beider Länder in Kontakt zu bringen und eine  systematische und nachhaltige Kooperation zu entwickeln. Die Anbahnung bilateraler und europäischer Projekte, der Austausch insbesondere von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Vernetzung von Wissenschaft und Industrie in der Anwendung von Forschungsergebnissen und die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen beim Markteintritt in den Partnerländern standen dabei im Focus.

Durch ein breites Angebot von Informationen und Dienstleistungen wurde der Austausch von Forschern, Entwicklern und Produzenten in der Biotechnologie beider Länder unterstützt. Zu den Serviceangeboten des Kooperationsverbunds gehörten entsprechend

  • die Bereitstellung von fachspezifischen Länder- und regionalbezogenen Informationen,
  • die Publikation von Trends und Kooperationsangeboten
  • die Organisation von spezifischen Fachveranstaltungen, größer angelegten bilateralen Foren oder individuell zugeschnittenen Qualifizierungsseminaren
  • die individuelle Beratung und Betreuung von Projektangeboten bzw. Projektteams
  • Beratung  und Schulungen zu Aspekten der Projektfinanzierung, des Projektmanagements  und der industriellen Nutzung von Forschungsergebnissen  
  • Vermittlung von Experten für die  internationale  Vermarktung von Produkten.

Initiiert wurde der Verbund von der

  • Zukunftsagentur Brandenburg GmbH (ZAB) und dem
  • Ost-West-Wissenschaftszentrum Hessen an der Universität Kassel (OWWZ).

Weitere deutsche Partner waren

  • das „Deutsch-Russische Virtuelle Netzwerk für Bioinformatik und Systembiologie“ an der Universität Bielefeld  (ab 2005)
  • BioTOP Berlin-Brandenburg (ab 2005).
  • der Cluster Industrielle Biotechnologie (CLIB2021) als Koordinierungsstelle für F&E-Kooperationen zwischen Unternehmen (ab 2011),  
  • das Laser- und Immunologie-Forschungs-Zentrum (LIFE-Zentrum) des Klinikums der Universität München als Ansprechpartner für die medizinische Forschung (ab 2011)
  • der Cluster BioConValley® GmbH aus Greifswald  für die Themenbereiche Gesundheit, Medizin und Pharmazeutik  (ab 2012),
  • das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig, für den Bereich der Bioökonomie und Agrobiotechnologie (ab 2012).

Die deutsche Gesamtkoordination hatte seit 2011 das OWWZ Hessen.
Mit diesem Zuschnitt waren die deutschen Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen mit ihren Fachkompetenzen in der Biotechnologie auf deutscher Seite repräsentiert.

»weitere Informationen

Ausgezeichnet mit dem Silber Label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI)

Ansprechpartner

Dr. Heinrich Cuypers
Tel.: +49 3834 515-108
E-Mail: hc@bcv.org